Spielen wir mal Bundestrainer

Nach dem Spiel ist es leicht, die Gründe für die Niederlage zu finden, da macht das Ausscheiden gegen eine clever spielende italienische Mannschaft keine Ausnahme. Es dauerte nicht lang, bis der Schuldige gefunden war, doch hatte der Bundesjogi einen Plan, der an sich gar nicht so schlecht war und deutlich macht, das nicht allein Jogi Schuld trägt, sondern die Spieler ebenso. Was dachte sich Jogi und was lief schief? Es sind wenige Punkte, die letztlich doch verblüffend einfach sind.

 

 

 

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FC Bayern Vizünchen und nationale (Un)Logik

Ja, es war ein dramatisches Spiel. Ja, der FCB war besser und Chelsea hat den Sieg nicht „verdient“. Ja, drei mal nur erster Verlierer zu werden, ist bitter, auch und vor allem im Spitzensport. Aber was „die“ Medien, die „Fans“, die Spieler und die Logikblubberer in den letzten Tagen produziert haben, verdient eben eine Menge Schadenfreude („Spott“ und „Hohn“). Nach der blamablen Niederlage im Pokalfinale, nachdem aber der FCB als einziges deutsches Team auf europäischer Ebene weitgekommen ist, solle man sich zusammentun und für die Bayern sein. Kurz und knapp: geht’s noch dämlicher?

 

 

 

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Antje und Frank, Katrin und Micha, dazu zwei Julians

Oder: „Pädagogen sind die besten Eltern“
Oder nicht? Ach, Vorurteile gegenüber Lehrern und Erziehern sind so alt wie der Beruf an sich, sogar noch älter, denn stets kritisierten die Eltern von Brutus #1 die Eltern des Brutus #2 und selbstverständlich umgekehrt. Warum auch nicht, denn in jeder Lebenswelt gibt es Richtiges, was in einer anderen Lebenswelt als Falsch angesehen wird und das Produkt der Faktoren aus Mutter und Vater kann da nicht überraschend konträr sein, mangels fortgeschrittenen Alters aber im wahrsten Sinne des Wortes noch mit „infantil“ abzutun, während Mamma und Pappa aber Verhaltensweisen in einer ganz anderen Dimension an den Tag legen.

 

 

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Zombie ahoi!

Als George Romeros B-Movie „Dawn of the Dead“ anno 1978 die Zombiewelle auslöste, hätte wohl niemand damit gerechnet, dass diese Welle auch über 30 Jahre später nicht wieder von der Leinwand verschwunden sein würde. Seither gab es dutzende, nein hunderte Zombiefilme, mal mehr mal weniger erfolgreich, mal mehr mal weniger „gut“.  Zombis scheinen auch 2012 noch sehr faszinierend zu sein, die TV-Serie „The Walking Dead“ zeigt dies eindrücklich. Doch stellt sich die Frage: Warum zum Teufel ist das so?

 

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Daily Adolf

Was dem „Führer“ einst nicht gelang, auch nicht mit dem Volksempfänger, schafft der öffentlich-rechtliche Rundfunk spielerisch. Die Domninanz und Omnipräsenz, daherkommend im wohlig-gruseligen Mantel der Dokumentation, des irren Österreichers ist wie ein schwerer Verkehrsunfall: Man weiß, was passiert ist, kennt die Bilder, doch wegschauen kann man nicht. Allabendlich und -nächtlich flimmert eine Doku über den Schirm, was soweit ja wirklich nicht schlecht ist, doch mal eine ohne A.H. zu sehen, kommt einem Sechser im Lotto gleich.

 

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Nächstes Jahr kaufe ich mir eine Pistole

Wenn Sie nicht genug davon besitzen, haben Sie ein Problem. Wenn Sie über viel davon verfügen, haben Sie auch ein Problem. Wenn Sie sagen, Sie hätten genügend davon, lügen Sie sich selbst an. Wenn Sie glauben, es gäbe genug davon auf der Welt, liegen Sie falsch. Wenn Sie denken, die Welt würde ohne nicht funktionieren, haben Sie auf eine äußerst perverse Art und Weise recht.

 

 

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