Test: Noiseblocker eLoop

Ständig kommen neue Lüfter auf den Markt, immer sind diese noch leiser und fördern noch mehr Luft. Doch der Markt ist gesättigt, seit Jahren gibt es wirklich exzellente Lüfter und so manches Mal könnte man meinen, dass Entwicklungen allein im Bereich Marketing und PR vonstatten gehen.  Eine positive Ausnahme ist seit Jahren Noiseblocker, bedächtig und ruhig wird über lange Zeiträume entwickelt und bis dato sprachen die Ergebnisse immer für sich. Es verwundert also nicht, dass auch die neuste Serie namens „eLoop“ wieder überzeugen kann.

Hersteller / Produkt: Noiseblocker eLoop
Spezifikationen: 120mm Rahmenbreite, Magnetschwebelager, bionisches Lüfterchassis und Rotorblatt,  EKA 2 Drive, Kabelmanagment, 6 Jahre Garantie
Straßenpreis:  16 Euro (diverse Modelle mit unterschdl. Drehzahlbereichen)

Technologie & Impressionen

Bei Lüftern ist Design gleich Technologie und die Gestaltung folgt ganz natürlich der Funktion. Eigentlich ist ein Lüfter daher kaum spektakulär und sogar in Gänze langweilig, wenn man Farbgestaltung und Beleuchtung als Spielerei betrachtet. Auch wenn die eLoop-Serie eher dezent daherkommt, so wird auch dem ungeschulten Auge schnell klar, dass es sich wirklich um „normale“ Lüfter handeln kann, denn einige Details passen so gar nicht in der Bild, was über Jahrzehnte hinweg über Lüfter gemalt wurde.

Die auch dank der großen, glatten Makrolon-Flügel, an den Staub förmlich abrutscht, und des zu 30 Prozent aus Glasfaser bestehenden Rahmens sind die schwarz-weißen eLoops keine Leichtgewichte – für die Vibrationsdämpfung ist dies natürlich förderlich.  Die Rahmenoberfläche fühlt sich wie schon bei der M-Serie etwas nach Gummi an, gewohnt hochwertig wirken die Lüfter natürlich weiterhin. Noiseblocker setzt wie auch bei der BlackSilentPro-Serie nicht auf simple Gummislicks als Befestigung bzw. Entkoppler, sondern auf Schrauben, die an einer Seite durch eine große, flache Mutter samt eines kleinen Gummizylinders und auf der anderen Seite durch Schraubkopf und Gummizylinder für einen sicheren Halt sorgen. Das ist eine recht aufwändige Konstruktion, aber funktional und für Gehäuse ohne Probleme nutzbar. Auch bei Klammerhalterungen vieler aktueller CPU-Kühler sind die eLoop einsetzbar, wie nachfolgend am Beispiel des Scythe Mine 2 zu sehen.  Zu Vibrationen kommt es trotz der nicht unbedingt idealen Lüfterbestigung nicht, die eLoops verharren in stoischer Ruhe.
Am auffälligsten ist aber sicherlich das Flügelkonzept, statt 5 bis 11 „freier“ Flügel gibt es einen speziellen Schlaufenrotor, der quasi einen Rahmen um sich herum mit sich bringt und dadurch ein Problem eliminiert, was vor allem an den Flügelspitzen hörbar wird: Mit hoher Geschwindigkeit wird die Luft zerschnitten, rast über die Flügelspitze hinweg und erzeugt an deren Ende einen großen Luftwirbel. Beim Schlaufenrotor wird die Luft „eingefangen“ und im Optimalfall im 90°-Winkel abgeleitet, also in den gewünschten Luftstrom eingebunden. Auch das ist eine (material)aufwändige Technologie und sie muss hochpräzise umgesetzt werden, da es sonst zu Unwuchten kommt.


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