Orthys Facebook-Security-Guide 2012

Facebook im täglichen Einsatz

 Je mehr im Nutzermenü (Links) steht, desto schlechter.  Apps hängen sich hier ein, Freundeslisten usw.
Das wichtigste im Nutzermenü sind die „Freundeslisten“. Es gibt per Standard „Enge Freunde“, „Familie“ und „Eingeschränkt“. Letzters ist das wichtigste, denn wen Du in die Gruppe „Eingeschränkt“ wirfst, der sieht Dein Profil so, als wäre er nicht in deiner Freundesliste. Hier können die ganzen Scheinfreunde hinein. Enge Freunde sehen alles, was „Freunde“ sehen und Familie sieht „alles“. Diese Gruppen gehen eigentlich gar nicht. Ich würde jedoch auch keine weiteren Gruppen hinzufügen, da sonst erkennbar wird, in welchem Verhältnis du zu Deiner Kontaktliste stehst.
Die Chronik sollte man so lange es geht NICHT AKTIVIEREN. Sie sieht zwar hübsch aus, bringt aber diverse Funktionen, welche die alte Pinnwand nicht hatte. So kann ein Freund nun auf die Chronik posten und die Zeitstrahlansicht ist tatsächlich viel strukturierter. Man sollte daher in regelmäßigen Abständen die Meldungen durchsuschen.
In der Einstellungsmaske „Info“(rmationen) kann man seine Lebensdaten erfassen – oder es lassen. Muss die Welt wirklich wissen, von wann bis wann Du die erste Klasse wiederholt hast? Viele Arbeitgeber legen sogar in ihren NDA (Non Disclosure Agreements) oder Arbeitsverträgen fest, dass während und bis x Monate nach Beendung eines Arbeitsverhältnisses keine Informationen über das Arbeitsverhältnis bei Facebook oder ähnlichen Plattformen (auch Xing!) erscheinen dürfen.Auch Mailadressen auf denen man keinen Spam wünscht, Hausanschriften, Handynummern und so weiter gehören nicht in die Öffentlichkeit.Solltest Du in die Schule gehen, Ausbildung, Studium oder Arbeiten, ist es vielleicht nicht vorteilhaft, wenn jeder weiß, wo Du wohnst. Was denkst Du?
… Und wenn man schon seine „Favoriten“ Preis geben möchte, sollte man bei diesen auch die Zugriffsrechte einschränken.
Die „Karte“ zeigt Dir auf recht erschreckende Weise, dass Facebook weiß, wo Du warst. Häufig auch, ohne dass Du das explizit wünschst. Das Entfernen dieser Informationen ist kompliziert, denn letztlich muss die entsprechende Statusmeldung, das Bild o.ä. entfernt werden.

9 Antworten auf „Orthys Facebook-Security-Guide 2012“

  1. Du kannst ihm ja Ende August IRL einen Ringfingerknochen zum Fraß anbieten.

    Twitter ist im Grunde nicht so brutal, da Twitter (noch) nicht wirklich viel wissen will und das Netzwerk mehr über die Inhalte (Tweets) wächst.

    Bedenklicher finde ich dann schon die Tendenzen beim Online-Einkauf sowie diverser Cloud-Dienste.

    PCO

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