Orthys Facebook-Security-Guide 2012

Die Privatsphäreeinstellungen

Das Facebook-Menü Das Facebook-Menü befindet sich oben rechts. Es ist der direkte Zugang zu den globalen Einstellungen eines Benutzeraccounts. Punkt 3 ist die „Privatsphäre“.
Die Privatsphäreeinstellung kann man sehr komfortabel über ein Drei-Punkte Menü konfigurieren. Wem alles egal ist kann hier „Öffentlich“ wählen und das Lesen hier beenden. Wer es sicher mag, quält sich auf dieser Seite durch die Einstellungsklausulierungen.
In den Verbindungen kannst Du einstellen, wie Facebook Deine Informationen „streut““. Wer sieht Deine Kontaktdaten? Wer darf zu Dir Kontakt aufnehmen?
Die Markierungen und Chronik ermgölichen es die Sichtbarkeit von Informationen auf Deiner Profilseite genauestens einzustellen. Tricky ist der Punkt „Wer kann sehen was andere auf der Chronik posten?“. Standard ist: Freunde. Bedeutet: Jemand postet auf Deiner Chronik etwas und sofort sehen es alle Deine Freunde. Das ist dumm. Noch dümmer: „Nur Ich“ lässt sich allein über „Benutzerdefiniert“ einstellen. Anders nicht. Ändert man die Einstellung, so bleibt ein Beitrag so lange unsichtbar, bis Du ihn freischaltetst. Besser so!
Anwendungen. Hier eingestellt: Der soziale Totalausfall: Anwendungen „deaktiviert“. Dies bedeutet, keine lustigen Farmville-Sitzungen mehr, keine Einladungen ins Cafe und kein Geburtstagskalender. Es bedeutet, dass keine Anwendungen mehr funktionieren.
Grund ist der ausgegraute Punt 2: Nicht Du alleine entscheidest, was mit Deinen Daten passiert. Andere Nutzer können ebenso Deine Daten an Anwendungen, welche sie benutzen weitergeben. Frechheit! Gleichzeitig knipst Du damit die Werbeanzeigen aus.
Über die „Öffentliche Suche“ kann eingestellt werden, ob Du in Google und Co gefunden werden möchtest. Nein!
„Blockieren“. Hier können Anwender und Apps geblockt werden. Unliebsame Zeitgenossen sperrt man so aus. Man sollte auch nicht davor zurückschrecken. Bei Licht betrachtet ist es das einzige echte Sicherheitstool, welches Facebook im Augenblick bietet.

9 Antworten auf „Orthys Facebook-Security-Guide 2012“

  1. Du kannst ihm ja Ende August IRL einen Ringfingerknochen zum Fraß anbieten.

    Twitter ist im Grunde nicht so brutal, da Twitter (noch) nicht wirklich viel wissen will und das Netzwerk mehr über die Inhalte (Tweets) wächst.

    Bedenklicher finde ich dann schon die Tendenzen beim Online-Einkauf sowie diverser Cloud-Dienste.

    PCO

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