Computer im Wandel des Jahrzehnts (Update 2)

Grafikkarte

Da gibt es viel Leistung fürs Geld. Die aktuelle Generation ist der Spieleprogrammierung um Lichtjahre voraus. Die Rechenleistung wird in sinnlose Bildaufhübschungen (16xAA, 32xAA…) und Detailfluten gesteckt, die kein Schwein sieht. Anfang des Jahrzehnts, da las man auf Orthy.de noch Tipps, wie man die Grafikkarte übertaktet, mittlerweile machen es die Treiber „ab Werk“ und der beste Tipp dürfte sein, das auszuschalten, da man das Mehr an Leistung und Wärme nicht brauchen kann.
Auch die Idee, die Rechenleistung der GPU für dedizierte Aufgaben zu zweckentfremden, ist nicht neu. Das gab es schon Mitte bis Ende der 90er. Nichts anderes taten doch die „Windows Beschleuniger“, wenn auch in geringerem Umfang. Doch die Renaissance dieser Idee, so wurde uns versprochen, bringt bei Videos die 10-Fache De- und Encoding-Leistung und beschleunigt alle Anwendung um ein vielfaches. Zu sehen ist davon auch heute nach 3 Jahren nicht viel. Wer sich wegen CUDA, Stream oder DirectCompute, wie diese Technik getauft wurde, eine Grafikkarte kauft, ist noch zu früh dran.
Adobe bspw. erwies sich hier überraschend als Pionier. Photoshop CS5 beschleunigt Zooms und einige Filter via CUDA. Das bringt aber nur auf PCs etwas, die mindestens einen Core2Quad oder einen Core2Duo letzterer Generation ihr eigen nennen.

Sekundäres Merkmal: Stromverbrauch

Was macht der Enthusiast, wenn eine Grafikkarte sinnlos 270 Watt verpulvert?
Na er schreit „Goil“ – und steckt sich noch eine rein! Im Enthusiasten-PC steckt mindestens ein 700Watt-Netzteil. Zur Jahrtausendwende, sah man den Anstieg von 200 bis 250 Watt-Netzteilen auf bis zu astronomischen 400 Watt noch als unheilvolles Zeichen und hoffte und betete, dass 400 Watt, das „Ende der Fahnenstange“ wäre. Zur Mitte des Jahrzehnts kaufte man sich 550-600 Watt Netzteile, weil man „Reserven“ wollte. Heute sollte man Experimente mit Dual-Chip-Grafikkarten und Six-Core-CPUs und Übertaktung unter einem 750 Watt-Netzteil mal lieber lassen.
Das Kuriosum ist: Will man einen PC mit dem „alles gut läuft, vom Highend-Spiel bis zu Adobe Premiere“ übertaktet man nicht, man kauft sich passende Komponenten. Selbst eine Midrange-Grafikkarte liefert mehr als genug Leistung. Die letzten 10%, welche ein Highend-Modell heraus kitzelt subventioniert man mit einem Verbrauchsanstieg von über 40% – Herstellerunabhängig.
Den gesparten Stress für eine besser Gehäusekühlung, und das gesparte Geld, kann man dann im nächsten Jahr wieder in eine Midrange-Karte stecken. Das ist übrigens schon immer so gewesen.
Bei CPUs ist es ähnlich. Will man sie „pimpen“ (noch so ein Wort, welches es vor 10 Jahren schlicht noch nicht gab), dann übertaktet man nicht unbedingt. Das haben auch die CPU-Hersteller kapiert. 4 oder 6 Kerne werden auch in 5 Jahren noch nicht sinnvoll genutzt, also kann man 90% des Tages mindestens 2 Kerne schlafen legen. Und wenn nur einer oder zwei Kerne zu tun haben, dann können die ja auch ruhig die Wärme für ihre Kollegen mit erzeugen – und werden selbständig übertaktet – Turbo Mode! Anstatt also sinnigerweise gute 2-Kerner zu bauen, eventuell mit auf geflanschtem Hyper-Threading (falls man doch mal 4 braucht), welche stromsparend ordentlich Takt anlegen, verkauft man 4-Kerner. AMD sogar 6-Kerner. Der Depp rechnet: 6 * 3,2 GHz das sind ja 19,2 GHz – Wow!
In den Ruhephasen und im normalen Arbeiten sind die CPUs so sparsam, dass man die Lüfter der Highend-Kühltürme gar nicht hört. Trotzdem braucht man sie, denn auch die CPU kann, wenn sie will, bis zu 180 Watt an Wärme produzieren. Rund das Doppelte von dem, was man noch Anfang des Jahrzehnts von übertakteten Rechenboliden gewöhnt war. Das hebt heute keinen mehr an.
Was macht man mit einer CPU die unter Last 180 Watt Abwärme erzeugt? Na übertakten, Alter!
Dabei hätte alles so schön sein können. Nie waren im Ruhemodus CPU und Grafikkarte so genügsam. Selbst Mainboards und Festplatten schlafen sparsam. Auch die mittleren Lastverbräuche – eigentlich ein Traum! Doch um die Lastspitzen abzufangen baut man sich Netzteile mit 1000 Watt Leistung ein, deren Effizienz so manches Mal zweifelhaft bleibt.
Auf die Green-IT warte ich bis heute im „Enthusiasten“-Bereich. Quasi „Green-Enthusiasts“.

Software Betriebsystem

Hier hat sich in 10 Jahren viel zu wenig getan. MacOS-X hat wie erwartet nicht den Markt erobert, es hat noch nicht einmal sehr viel am Markt gemacht. Auch Linux beeinflusst die Verkaufszahlen von Windows in etwa so sehr, wie ein Pinguin auf der Kühlerhaube, die Spitzengeschwindigkeit eines LKW.
Die Anteile sind auch nach 10 Jahren ähnlich verteilt. Microsoft stand sich mit Vista zwischenzeitlich selbst im Wege, hat aber, das muss man gestehen, mit Windows7 die Kurve gekriegt. Ist ein Linux tatsächlich benutzbar, nennt man das nicht innovativ, sondern Ubuntu, was Suaheli wohl „für Menschen“ heißt, auf Commuinty-Deutsch aber „Hochverrat“. Die „Linux-Community erweist sich in etwa so lernfähig wie ein Backstein“, aber auch die Apple-Jünger sind da nicht anders. Verständnislos und mit einem lauten Lachen im Hals sitze ich schon vor meinem PC, wenn sich echte Windows-Jünger dann noch in die Diskussion einmischen. Dazu noch Tüte Bier und Chips und der Abend ist gerettet. Deppen bei 9Live, die denken sie wären bei Anne Will.
Ich könnte nun eine dieser elend-langen Abhandlungen schreiben, für wie überschätzt ich MacOS-X halte, oder welche ungenutzten Potentiale Linux hat. Aber ich habe darauf einfach keine Lust mehr.
Daher mein altgedienter Auto-Vergleich:
MacOS-X ist ein Auto, das längst nicht auf jeder Straße fährt, nicht mit allen Verkehrsregeln konform geht, aber sich irrsinnig gut fahren lässt, und toll aussieht. Die Ausstattung ist luxuriös und wenn man wirklich nur Fahrspaß haben will und auf den „Mac-Straßen“ bleibt, kann man damit glücklich werden. Die Menge an Zubehör hat zwar in den letzten Jahren verbessert, aber man muss immer noch meist zu original Hersteller-Zubehör greifen und die kosten.
Was die Sicherheit angeht muss man sagen, dass MacOS-Autos von Steine-auf-Autobahn-Werfern, linksradikalen Nobelkarossenanbrennern usw. weitgehend ignoriert werden. Die komfortable Sicherheit des Nischendaseins.
Linux-Auto gibt es in einer unüberschaubaren Vielzahl von Varianten, Derivate oder Distributionen genannt. Auch wenn diese Autos alle anders sind, vom Smart-ähnlichen Kleinstwagen bis hin zum hochseetauglichen Containerliner, erkennt man an den klaren Linien immer sein Linux-Auto. Das wichtigste an Linux Auto ist und bleibt eigentlich, dass Linux-Auto erst einmal nur eines kostet: Zeit.
Das beginnt schon bei der Wahl des Linux Autos, was stark abhängig ist, von dem, was Du damit vor hast. Nehmen wir Ubuntu-Auto, als Desktop-Typisches-Auto und Dich als Orthy-Zielgruppe – den Desktop-User. Ubuntu-Auto ist schnell startklar und wenn Du wirklich bloß auf normalen Straßen fahren willst, kannst Du hier tatsächlich einsteigen und „los fahren“. Das ist schon eine feine Sache bei Linux-Auto, die noch nicht lange so ist. Früher hat man mal lieber geschaut, ob die Radmuttern sitzen und ob man nicht doch ovale Reifen am Auto hat. Auch funktionierte früher nicht immer auf Anhieb das Lenkrad, und man musste kurzfristig auf Zügel umsteigen, bis der Lenker repariert war. Da nicht jeder sich mit Zügeln auskennt (aber laut der Werkstatt-Community sollte), haben hier schon viele Anwender resigniert. Linux-Auto ist was es ist: Ein Auto für Leute, die sich mit ihrem Fahrzeug auskennen wollen, die die Zeit und Lust haben, Stunden lang an einem Auto herum zu basteln, um am Ende gute 80% der Aufgaben bewältigen zu können, die man unter MacOS-X oder Windows bewältigen kann, ohne auch nur einen Treiber zu installieren.
Ich habe erst neulich eine klare Ansage von jemandem gehört, der sagte, dass Linux-Auto nur etwas für Auto-Mechaniker und echte Rennfahrer sei, nichts für Oma und Opa die mit ihrem Auto nur Sonntagsausflüge machen und nichts für Porsche 911-Fahrer, denen Fahrspaß und Design über Funktionalität geht. Ich neige nach wie vor dazu, zuzustimmen. Vielleicht wird’s ja noch! Der Mann kam aus dem Linux-Lager!
Windows-Auto hat eine wechselhafte Geschichte. Ich arbeite ja immer noch an der Beweisführung, dass nur jede zweite Generation von Windows-Auto etwas taugt. Aktuell haben wir Windows7-Auto und diese Generation taugt etwas. Ihr Fahrverhalten ist stabil, der Hersteller reagiert seit einiger Zeit sehr viel schneller und flexibler auf Probleme mit dem Wagen. Er läuft auf 99,9% aller Straßen und jeder kennt sich mit Windows-Auto aus. Daher ist das „Einsteigen und Losfahren“-Gefühl hier besonders. Mit 89 Euro ist die Grundversion nicht zu teuer (für ein Produkt was man wahrscheinlich über Jahre verwendet).
Vista-Auto wurde vom geneigten Autokäufer nicht so angenommen, das lag aber maßgeblich auch daran, dass das betagte XP-Auto, als der Golf unter den Betriebsystem-Autos, einfach rundum sorglos und stabil funktionierte, Vista-Auto demgegenüber sicherlich moderner, aber schwerer und behäbiger war.
Noch heute fällt es einigen schwer, sich von ihrem XP-Auto zu trennen. Leider wird Windows-Auto den Ruf seiner Vorgänger nicht los instabil, schädlingsanfällig und allgemein einfach schlecht programmiert zu sein, dabei arbeitet der Hersteller hart an seinem Ruf, den er nebst Geld nicht gedenkt zu verlieren.
Macht man mal einen Schritt zurück und schüttelt alle Vorurteile ab, dann wird schnell klar, dass Windows-Auto nicht so schlecht ist, wie sein Ruf, Linux so gut sein könnte, wie es wollte und MacOS-X seinen Sonderstatus genießt.
Kurz: Alles ist beim Alten, nur moderner.

Software – kostet was? Kostet nix!

„Anwendungssoftware“ – Da hat sich ironischer Weise auch nicht die Welt bewegt. Schon Anfang des Jahrzehnts war OpenOffice in der Diskussion, binnen weniger Jahre Microsofts Office den Garaus zu machen. Nichts ist passiert. Ob nun die neue Oberfläche des neuen MS-Office eine Erfüllung ist, oder nicht, mag jeder für sich selbst entscheiden. OpenOffice wird eine ähnliche demnächst erhalten. Jahre nach Microsofts Bürolösung.
Praktisch jeder hat eines dieser Pakete auf seinem Rechner. Selbst Mac-User! Letztlich liegt aber Microsoft Office in der Anwendergunst ungeschlagen vorne. Das scheint sich auch auf längere Sicht nicht zu ändern.
Microsofts 1995 mühevoll zusammengeklaubte Office-Suite, bei welcher die Programme etwa so gut zusammenarbeiteten, wie Taliban mit amerikanischen GIs, definiert heute den Standard und hat Branchengrößen wie Lotus, Star oder Corel weit hinter sich gelassen.
Man könnte also getrost einen Software-Tipps-Guide schreiben, und wenn ich so meinen letzten Software-Guide anschaue, würde ich ihn heute noch so unterschreiben – wenn ich ein paar durchstreichen dürfte. Nie mehr würde ich Ad-Aware nehmen, Avira-Virenscan oder ähnliche. Letzterer müllt seine Anwender mit Werbefenstern zu, ersterer bläht sich mit jeder Version immer weiter zu einem Elefantenwerkzeug auf.
Ein leidvoller Trend. Mit der meisten Windows-Freeware kommen irgendwelche Searchbars, welche bei Fehleingabe einer Internetadresse gleich auf die Herstellerhomepage leiten. Dabei ist es nicht mal so, dass die eine die andere ersetzt. Nach der Installation von bspw. Ccleaner, Nero und Foxit PDFReader hat man gleich drei „nützliche“ Suchleisten. Man hat zwar auch immer im Setup die Wahl, den Mist abzustellen, kann ihn auch deaktivieren und die Leisten richten keinen Schaden an, doch trotzdem ist das ein blöder Trend! Erstaunlich eigentlich, dass es kaum jemanden stört.
In meinen Software-Tipps würden sich komischerweise OpenSource-Produkte rar machen. Sicher 7Zip und OpenOffice wären dabei. Auch Gimp ist toll. Vielleicht noch ein zwei andere Helferlein. Aber in der Summe würden sie unterliegen. Keine Ahnung, woran das liegen mag.

Spiele

„Laangweilig!“ Das ist der erste Gedanke, der mir bei den Softwaretiteln der letzten Jahre kommt. Es ist immer wieder der selbe Einheitsbrei. Entweder am Ende steht eine Zahl größer 1 (Bspw. Bioshock 2) oder aber der Titel klaut einfach bei einem Genreverwandten. Wirklich innovative Titel: Sieht dünn aus.
Und die wirklich interessanten, bspw. diesen Jahres, kommen erst einmal für die Konsole. Red Dead Redemption und Alan Wake sind zwei Spiele, um die ich die Konsoleros nun beneide. Weil sie spannend erzählt sind, weil sie detailreich gemacht sind, weil sie ein unverbrauchtes Szenario bieten. Das ist selten geworden im Spiele-Mischmasch.
Aber der Markt ist auch ruhiger geworden – das finde ich gut. Die wirklich großen Titel des Jahres für den PC lassen sich bald an den Fingern abzählen. Es gibt schlimmeres!
Es lohnt sich wieder Spielezeitschriften bewusst zu lesen.

IT-Sicherheit / Datensicherheit

Web2.0 ist das neue Phänomen. Der Seelenstrip im Internet hat Konjunktur. Weltweit werden die letzten Urlaubsfotos in die Community gestellt und wer nicht wenigstens bei einem Social-Network vertreten ist, ist nicht modern. Der Chef kenn einen heute schon vor dem ersten Bewerbungsgespräch besser als die eigene Mutter, der wir noch schnell „Twittern“, dass wir heute Abend später zum Essen kommen. Dann kann die nicht mehr sagen, sie hätte es nicht gewusst. Die ganze Welt hat es gewusst!
Unsere Dokumente speichern wir in der „Cloud“ – zu Deutsch: Wolke! Google nennt dieses nebulöse Dampfding „Google Office“ und strickt schon mal am passenden Betriebsystem, welches einen Internetbrowser anstelle einer Bedienoberfläche bietet. Man arbeitet quasi komplett „auf der Cloud“. Mal sehen, wann uns Microsoft mit „Cloud 7“ (Wolke 7). Vielleicht wird aber auch das übernächste Windows „Cloud No. 9“ – den Startsong steuern dann Bryan Adams und Mel C. bei.
Ganz unter dem Motto „Ich tu nix böses, ich hab nix zu verbergen!“ sammeln Seiten wie Yasni.de oder pipl.com Datenmengen und bereiten sie für Joe Jedermann auf. Welche Daten es noch über Dich gibt, jenseits der Wolken, bleibt Dir verschlossen.
Das Datengeheimnis spielt keine Rolle mehr. Die hohe Datenverfügbarkeit ist wichtiger. Ob Googles Konzept von Wolken, Androiden und Chrome wirklich ein geschlossenes wird, ist nicht abzusehen. Spätestens jedoch wenn Regierungen den Konzern zur Datenherausgabe zur Terrorbekämpfung bitten, nur damit findige Anwälte dann in Deinen privaten Korrespondenzen illegale Urheberrechtsverletzungen ausfindig machen, weil Du Liebesbriefe immer mit einem Mark-Twain-Zitat beendest… ach, ich spinn‘ ja schon wieder.
Das Motto „Wer nichts tut macht sich auch nicht verdächtig!“ gereicht letztlich zu der Angst, etwas Falsches tun zu können. Die Angst, bei alltäglichen Dingen, wie im Internet-Surfen bereits einen Fehler zu machen, kollektiviert – das nennt man im Volksmund Unterdrückung.
Eine erste Maßnahme wäre, unsere Daten zu schützen, doch das gegenteilige Signal gibt die Industrie. Sie sagt uns: Her mit Deinen Daten, bei uns sind sie sicherer als bei Dir!
Und was macht Väterchen Staat? Er lockert in diesem Zusammenhang die Gesetze zu Telekommunikations- und Datengeheimnis und nimmt unsere privaten Daten immer weiter aus dem „Schutz der Privatsphäre“ raus.
Anstatt gewisse Gesetze von Grund auf zu modernisieren und vielleicht sogar auf europäischem Boden eine Vorreiterrolle zu übernehmen, wird hier versucht die Schuld und Sühne einseitig abzuwälzen und mit Propagandathemen wie Kinderschänderei, Terror und Raubkopie, welches alles nur die Phänomene, nicht aber deren Ursache beschreibt, Populärpolitik zu machen.
Als Autos zum Massengut wurden, schuf man eine Straßenverkehrsordnung. Als Radio und Fernsehen kamen, gab es ein Rundfunkgesetz. Das Internet gibt es nun seit 15 Jahren. Wo bleibt mein Gesetz, welches mich nicht nur einschränkt, sondern auch meine Rechte schützt?

Wann hört das einseitige Bestrafen auf und beginnt eine Ordnung, welche in alle Richtungen wirkt?