| Sunbeam 9-Bay Acrylic - nicht nur was für's Auge! - Ausstattung |
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| Geschrieben von: Marauder | ||||||
| Mittwoch, den 01. Oktober 2008 um 12:47 Uhr | ||||||
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So ein Acyrltower hat eine zwiespältige Klientel: die einen sind Geschmacksverirrte, die anderen total Bekloppte *g* Und weil Durchsichtigkeit nicht Jedermanns Geschmack trifft, gehe ich den Weg der differenzierten Betrachtung: das Acryl wird weitgehend ingoriert, der Fokus liegt auf der Technik an sich. Es wäre ja auch blösinnig, das Acryl in den Himmel zu loben oder zu verteufeln nur weil es eben Acryl ist. Jenseits der Optik liegt die Logik und genau darum geht es hier.
Zusammenbau"Wo viele Teile, da wenig Übersicht" sprach schon Horatio Puzzli als er das Kolosseum wieder zusammenbauen wollte, also ist es für den Käufer recht hilfreich, sich eine Übersicht zu verschaffen. Wer sich schon mal ein PC-Gehäuse etwas intensiver angeschaut hat, wird festgestellt haben, dass es so wahnsinnig kompliziert gar nicht ist - nur eben sehr teilreich. Sunbeams Hilfestellung sieht wie folgt aus: 3 Blätter mit kleinen Grafiken und etwas engl. Text und viele Tüten mit Buchstaben- bzw. Zahlencodierung. Das schaut dann exemplarisch so aus:Viel falsch machen kann man also nicht. Das liegt auch daran, dass Sunbeam wirklich _viele_ Schrauben beilegt und diese untereinander teilweise austauschbar sind. Ich für meinen Fall mag Thumbscrews und da mehr als genug vorhanden sind, habe ich eher auf diese als auf die kleinen Vertreter gesetzt. Das gestaltet den Zusammenbau einfacher, geht nach einer Stunde aber tierisch in die Finger. Der Logik folgend fängt mit dem Rahmen an und malt das Bild aus, soll heißen: erst die großen Außenteile, dann der Kleinkram im Inneren - wobei es so viel "Kleinkram" gar nicht gibt, denn das Gehäuse ist durchweg simpel konstruiert und logisch aufgebaut. Der HDD-Käfig lässt sich z.B. binnen 2 Minuten zusammenschrauben - das ist top! Etwas zu klein für große europäische Hände sind die allerdings die beigelegten Handschuhe, für mich dürften sie locker 3 Nummern größer sein.
Das "Gerüst" steht nach einer runden halben Stunde, Probleme gibt es bis dato nur marginale: der HDD-Käfig leidet an einer kleinen Paralellogrammverzerrung,
passt kurioser Weiser dennoch ohne Probleme. Ansonsten sind rechte Winkle wirklich rechtwinklig, Kratzer und Flecken abstinent und Verarbeitungsfehler
nicht zu finden. Rundum also solide und sauber. Das 4mm dicke Acryl des Gerüsts ist stabil, biegt sich nicht, lässt sich gut handhaben. Weitere 30 Minuten vergehen, bis das Gehäuse rundum fertig gestaltet ist, dabei muss man beim "Core Fan" und dessen Halterung natürlich ein wenig herumprobieren, wie er am besten passt. Das gilt auch für die Positionierung des HDD-Käfig, welcher übrigens haargenau auch hinter den Frontlüfter passt (3 Platten können also optimal belüftet werden). Wer den Käfig nicht braucht, kann die (leider nur) 4 beigelegten Abstandshalter für eine HDD nutzen (wie in meinem Falle). Leider lässt sich die HDD dann nur ganz unten oder ganz oben einbauen, die Schraubenschlitze sind nämlich nur hier passend gefräst. Apropos Abstandshalter: das Mainboard wird ja direkt auf das rechte Seitenteil geschraubt, hier wollen zwo "Stand Offs" nicht korrekt passen, es bleibt also die Fixierung mit inges. 4 Stand Offs übrig. Dies ist ein kleiner Schönheitsfehler, der für einen Abzug in der B-Note sorgt. Das gilt auch für die Tatsache, dass nur ein Lüftergitter im Lieferumfang ist - da fehlen einfach mal deren drei. Schade.
Auch der Sinn des oberen "Abzugs" erschließt sich mir nicht in Gänze, ein 80mm-Loch ... wer braucht heutzutage noch 80er Lüfter? Und auch hier fehlt ein Lüftergitter.
... auf der nächsten Seite: Inbetriebnahme
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| Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 01. Oktober 2008 um 13:17 Uhr |



Der September ist da, somit der Herbst, die kühleren Temperaturen können genutzt werden, die von Messen überhitzen Gehirne abzukühlen - prima zu dieser These passt dann auch die Revision B eines Klassikers von Alpenföhn ... mehr dazu wie immer im Forum:
Ein neuer Spieler betritt das Feld, weitgehend unbekannt, doch ab heute nimmer unebeachtet - das liegt am Supertower "Colossus", denn damit zieht BitFenix die Blicke an.
Seit geraumer Zeit warten Freunde der bärenstarken Lüftkühlung
schon auf einen neuen Kracher von Xigmatek - heute ist es so weit: der "Aegir" ist da!