| Suns massiver Multicore Rock verzögert auf 2. Quartal 2009 |
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| Geschrieben von: Bokill |
| Samstag, den 15. Dezember 2007 um 02:51 Uhr |
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The Register berichtet über eine Verzögerung des 16-fachen Multicores von Sun. Der Rock soll im Kern leistungsfähiger als die Niagara-Kollegen sein (Ultra SPARC T1, Ultra SPARC T2).
Offenbar ist das debuggen in diesem Falle schwerer, als es beim Niagara 1 und Niagara 2 der Fall war. Beide Octacores sind für Suns Verhältnisse sehr zeitig (Ultra SPARC T1 Ende 2005, Ultra SPARC T2 Mitte 2007) der Öffentlichkeit vorgestellt worden. Der Rock. Im Vergleich zu AMDs K10 noch komplexer, da deutlich mehr Kerne darin arbeiten und zusätzlich auch in SMT-Technik ausgelegt sind.
In Anbetracht des missglückten AMD K10 Barcelona/Phenom-Launchs von AMD, deren SPEC-Werte Anfang Dezember sogar wieder aberkannt wurden ist das sicherlich die bessere Wahl zum platzieren einer neuen CPU-Familie.
So gewinnt Suns Victoria Falls eine höhere Bedeutung und auch Fujitsu kann sich über eine längere Verweildauer ihres SPARC64 VI einrichten. Andererseits schläft Intel nicht mit deren Itanium und vor allem den Xeons nicht, da sie Ende 2008/Anfang 2009 mit einem schnellen seriellen System UND CPU-Interconnect Quick Path den Druck auf Serverseite wieder erhöhen werden.
IBMs wird bis dahin den Power 6+ aufgelegt haben und wird womöglich durchblicken lassen, was der Power7 kann, bzw. was der bald kommende Cell in 64 Bit und DDR2-RAM (PowerXCell 8i, Codename Cell eDP) sich bis Ende 2008 ein eigenes Ökotop geschaffen hat. Aktuell scheint die Industrie sich auf 128 Bit Genauigkeit bei Gleitkommaeinheiten vorzubereiten. Auch die Dezimaleinheit (DFP-Einheit), welche erstmals bei IBMs Power6 und z6 im Prozessor integriert wurde, ist ein allgemeiner Kandidat für eine Erweiterung der bisherigen Industriestandards von Gleitkommaeinheiten.
Siehe dazu die Meldung vom Register: "Sun's Rock chip waves goodbye to 2008 ship date". |
| Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 18. Dezember 2007 um 11:01 Uhr |



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