| Back to the roots |
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| Sonntag, den 02. Dezember 2007 um 15:13 Uhr |
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Mit den nächsten UMPC Prozessorengeneration "Silverthorn" kehrt Intel zurück zum "in-order"-Design.
Manche mögen sich noch an die Neuerungen erinnern, die Intel mit der Präsentation des PentiumPro (PPro) vor 12 Jahren im November 1995 einführte. Unter mehreren Neuerungen waren dies v.a.: "Out of order Execution" (OOO) und Speculative Precomputation (SP).
Anstatt wie bisher den Befehlsstrom sklavisch abzuarbeiten, bekam der Prozessor ab sofort die Freiheit unabhängige Befehle umzuordnen und wahrscheinliche, zukünftige Befehle spekulativ im vorraus auszuführen.
Das alles steigerte die Auslastung der Piplines und somit die Gesamtleistung des Prozessors.
Aber das interessierte vor einen Jahrzehnt Niemanden, der PPro war als Server CPU für höchste Leistung konzipiert. Mittlerweile sieht die Sache bei Intel aber ein bisschen anders aus, bzw. die Zielgruppe hat sich bei Intel geändert. Nachdem man seine eigene Xscale Abteilung verkauft hat, entwickelt man nun stromsparendste x86 CPUs für mobile Geräte, z.B. Handys, PDAs, etc. und eben diese werden wieder ein "in-order"-Design haben. Erster Vertreter dieser Gattung ist "Silverthorn" (1,2) der H1/2008 erscheinen soll.
Diese CPU namens Silverthorn soll natürlich im aktuellen 45nm Prozess gefertigt werden. Laut Informationen von Hiroshite Goto von PC Watch, soll der Silverthorn bei 1,8 GHz etwa 2W Strombedarf haben, bei 900 Mhz soll dieser dann lediglich 0,6W konsumieren. Um die Nachteile des in-order Konzepts zu umgehen, nämlich brachliegende, ungenutzte Teile der Pipeline bzw. Ausführungseinheiten, setzt Intel auf simultaneous Multihtreading (SMT), was bei Intel ja bekanntermaßen als Hyperthreading vermarktet wird. Damit erinnert das Design entfernt etwas an IBMs aktuellen Power6 Prozessor, der die Befehle ebenfalls "in-order" ausführt und auf SMT setzt. Aber das nur am Rande.
Vom A110 auf der McCaslin-Plattform mit externen ICH 7-Hub und i945 GU, hin zur Menlow-Plattform mit neuer CPU im "In-Order"-CPU-Design und integrierter Poulsbo-Southbridge. Später ist auf der Moorestown-Plattform geplant die GPU sogar in die Nachfolge-CPU zu integrieren, während die I/O-Funktionalitäten zurück auf eine externen Hub ausgegliedert werden.
(Quelle: PC-Watch) Die Leistung eines Intel Silverthorn Prozessors mit 1,86 GHz bei 2W ist laut Informationen von PC Watch in single threaded Anwendungen in etwas vergleichbar mit dem bereits erhältlichen A110 Prozessor bei 800 MHz und 3 Watt maximalen Strombedarf (TDP?). Bei multithreaded Anwendungen dagegen kann der Silverthorn die 1,5 -1,6 fache Leistung vorweisen. Alles in allem eine interessante Entwicklung. Fast schien es nun so, als würde es 2008 keine in-order CPU für den Massenmarkt mehr geben, nachdem selbst VIA mit dem CN im Isaiah Design (Marktstart ab Anfang 2008) auf OOO umschwenkt, aber nun füllt Intel diese Lücke. Siehe dazu auch PC-Watch aus Japan zum Silverthorne und sein Entwicklungsstand derzeit (Original-Link). |
| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 17. Januar 2008 um 01:16 Uhr |



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