| Gegenkonzept zu FB-DIMMs |
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| Geschrieben von: Bokill |
| Montag, den 23. Juli 2007 um 12:22 Uhr |
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AMD hat ein Konzept erarbeitet, womit sich die Speicherdichte auf Mainboards erhöhen kann, ohne gleich auf FB-DIMMs zurückzugreifen.
FB-DIMM ist ein Speicherstandard, der auf einen seriellen Speicher-Interconnect zum Chipsatz basiert. Das ist in so fern gut, weil die aktuellen seriellen Interconnects wie PCI-Express, HyperTransport, serial Rapid IO hohe Datenraten mit nur wenig Leiterbahnen versprechen. Der Vorteil ist, dass so deutlich höhere Speicherdichten pro Mainboard/Server möglich sind, gegenüber Mainboards mit DDR-, DDR2-, DDR3-Speicher. FB-DIMM nutzt dafür einen Verbindungsstandard, der vielfach PCI-Express ähnelt. Der Nachteil ist, dass durch den notwendigen Zwischenspeicher/Interfacewandler des AMB-Chips auf dem FB-DIMM-PCB und der Natur vom FB-DIMM Interconnect höhere Latenzen auftreten.
AMD erweitert das bisherige parallele DDR3-Speicherbuskonzept, indem nun zwischen zwei Speicherbänken ein gemeinsamer Pufferchip auf dem Mainboard verbaut wird, der die direkte Schnittstelle zum Chipsatz bildet. AMD nennt sein "BOB" Buffer on Board auch "G3MX". Das ist zwar gut für die Speicher-Latenzen und auch für den maximal doppelt verbaubaren Speicher. Der Nachteil bleibt aber, dass der Vedrahtungsaufwand höher gegenüber den Leiterbahnen mit FB-DIMM-Speicher ist. Auch die maximale Ausbaustufe dieses externen Puffer-Konzeptes wird vermutlich limitierter sein, im Vergleich zu FB-DIMM mit seinem AMB-Chip. Als Hersteller und Entwickler für diesen neuartigen Zwischenpuffer hat AMD IDT und die Inphi Corporation gewonnen (Presseerklärung). IDT fertigte bisher auch AMB-Chips und die Inphi Corporation (PDF) ist die Stammzelle vieler Patente und Vorschriften zum SD, DDR, DDR2 und DDR3-Standard. Inphi will für 2009 den "IN16KXMX G3 Memory Extender" ausliefern. Der Inquirer beschreibt einen Konflikt von AMD mit Intel, weil Intel vor einem Jahr schon ein ähnliches Konzept vorstellte. AMD nennt sein ausgebautes DDR3-Konzept "BOB" Buffer on Board. Intel nannte sein alternatives Konzept "Microbuffers". Der Streit erstaunt in vielfacher Sicht:
MFG Bobo(2007/2008) Martin Bobowsky Weiteres siehe den Inquirer: "Microbuffers explained to the common man". Siehe auch: |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 23. Februar 2008 um 12:26 Uhr |



Ein neuer Spieler betritt das Feld, weitgehend unbekannt, doch ab heute nimmer unebeachtet - das liegt am Supertower "Colossus", denn damit zieht BitFenix die Blicke an.
Foren gibt es mittlerweile ja wie Sand am Meer, es soll sogar Leute geben, die sagen, selbst dieser Vergleich würde hinken, weil das Silizium auf Mutter Erde ja begrenzt sei ...
Seit geraumer Zeit warten Freunde der bärenstarken Lüftkühlung
schon auf einen neuen Kracher von Xigmatek - heute ist es so weit: der "Aegir" ist da!