| Crystal-CPUID: Cool ′n Quiet nachgebaut Update 1! |
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| Geschrieben von: pco |
| Mittwoch, den 05. April 2006 um 11:33 Uhr |
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Seite 1 von 5 Viele Athlon64-User stöhnen - Ihr Mainboard zickt beim Cool&Quiet. Opteron-User sind teilweise ganz ausgeschlossen, obwohl die CPU grundsätzlich CnQ beherrscht. AthlonXP und Intel-User schauen gleich ganz in die Röhre. Dabei würde gerade bei den heissen Pentium4-D′s ein CnQ Sinn machen.Crystal-CPUID schafft Abhilfe für alle Nutzer!
Was ist Cool&Quiet?Moderne CPUs sind nicht nur Hitzköpfe, sie verbraten im Betrieb auch ordentlich Energie. Zwar greift das Betriebsystem dank des HALT-Signals sowie die Hardware dank diverser Idle-States hier etwas ein, und schickt die CPU bei Inaktivität schlafen, doch selbst in diesem "Idle" (Ruhe) genannten Zustand verbrutzeln aktuelle CPUs durchaus zwischen 30 und 40 Watt an Energie. Cool′n Quiet wurde von AMD ersonnen, hier Abhilfe zu schaffen. Bei niedriger Last wird die CPU durch CnQ um bis zu 2/3 heruntergetaktet und die VCore gesenkt. Dies spart Energie und verschafft dem PC-Inneren Kühlung. Kleiner Exkurs über Stromverbrauch und Thermik
Wer in Physik aufgepasst hat weiß es noch:
Entsprechend kann ich also rechnen Daraus kann man schlussfolgern: Je höher die Spannung, desto weniger Ampere benötigt eine CPU und umgekehrt.
Immer geringer werdende Strukturbreiten wiederum benötigen immer weniger Spannung, da es ansonsten zur sogenannten "Elektronenmigration" (EM) kommt. Dies bedeutet, dass sich, bedingt durch das anliegende Elektrische Feld, Teilchen einer Leiterbahn an einer bestimmten Stelle anlagern,ähnlich wie Sand an den Mäandern eines Flusses. Auf kurz oder Lang entsteht so eine Brücke, welche die Schaltung zerstört. "Abwärme entsteht dann, wenn Arbeit verrichtet wird", so der Satz meines Physiklehrers in der 5. Klasse.Im Falle einer CPU ist die Länge der Leiterbahnen so groß, dass im Grunde alle anfallende Energie in Wärme umgesetzt wird. Man kann also die Differenz zwischen elektrisch aufgebrachter Leistung und Wärmeleistung fast vernachlässigen und sagen: dP = P oder auch TDP = Abwärme. Diese kleine "Unexaktheit" kann man sich schon deshalb leisten, da man für das Design einer Kühllösung oder aber auch beim Bemessen des maximalen Stromverbrauchs eh immer vom Spitzenwert (Worst-Case) ausgeht. Trotzdem hat CnQ auch auf die Temperaturen einen positiven Effekt, denn während im Idle-Status ohne CnQ im dümmsten Falle immer noch etwa die Hälfte der TDP als Abwärme rausbläst (bei einem Athlon64 mit 2,0 Ghz etwa 45 Watt), kann man bei aktiviertem CnQ und Idle-Status von weniger als 20 Watt ausgehen. Unter WindowsXP jedoch kann man diese Angabe wieder halbieren. Ergo: Sogar die Wahl des Betriebsystems hat Einfluß auf die Abwärme! Lässt man den Idle-Modus ausser Acht bedeutet dies ein Unterschied von gut 65%! Da sich die Wärme im Gehäuse staut, kann also hiermit die Gehäuseinnentemperatur signifikant gesenkt werden (es sei denn man prügelt seine CPU über Stunden auf Vollast). Bei moderneren Athlon64-CPUs ist CnQ noch deutlich effektiver. Dies nun wiederum lässt einige Aussagen zu.
1. Steigt die Anzahl der Transistoren, benötigt man (logisch) mehr Energie bzw. Leistung. Diese 4 Fakten stellen enorme Ansprüche an die Qualität von Netzteilen und Spannungswandlern. |
| Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 08. Juli 2006 um 11:41 Uhr |



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