Probleme, die ich auch gern haben würde
Mittwoch, Juni 15th, 2011
Bei einem gemütlichen Parkspaziergang am letzten Wochenende fiel mir eine moderne Bilderbuch-Teenagerin auf, die in einem Buch las – so ganz mochte ich meinen Augen nicht trauen, denn eine solche Tätigkeit, verübt von einer solchen Person ist mittlerweile recht selten zu verfolgen, noch seltsamer aber waren meine Gedankengänge, welche sich ad hoc aufdrängten. Liest Sie einen Ratgeber für Teenagerschwangerschaften? Gibt’s das neue iPhone jetzt in Buchform? Ist es die Autobiographie von Justin Bieber?
Sieben mal in Folge Europameister, die WM 2007 ohne Gegentor gewonnen, die Stadien proppevoll, alle Spiele ausverkauft, die Bundesliga ein Publikumsmagnet – Frauenfußball ist mittlerweile Volkssport Numero Uno, das sehen selbst Frauenversteher wie Loddar Matthäus und stets sozial engagierte Entwicklungshelfer wie Don Blatter ein. Freuen wir uns also auf ein neues Sommermärchen!
Wer kennt sie nicht: die eigentlichen Helden einer Serie, eines Film oder einer Show? Gemeint sind nicht dumpfe Lakaien wie Manuel Andrack oder die diversen Sport-Maskottchen, sondern echte Helden, die eine Sendung aufwerten, sehenswert machen, sie gar retten … unser Mitgefühl gilt also jenen Darstellern, die auf Plaketen und in der Werbung fehlerhafter Weise ignoriert werden, nur am Rande stehen oder letztlich einfach nichts zu sagen haben.
Quizfrage: was haben E10 und Sprinkleranlagen auf Formel1-Strecken gemeinsam? Auf den ersten Blick nichts, denn das eine dient der umweltschonendereren Fortbewegung und das andere dem puren Entertainment. Doch was ist bitte schön “umweltschonend” und was hat der Meister der Formel 1, Bernie Ecclestone, sich beim Beregnen der Strecken gedacht? Und was passiert, wenn man einen tieferen Blick in die Phänomene riskiert? Es endet nicht gut!
Wenn ich mich auf die Suche nach neuer Hardware begebe, prinzipiell egal um was es geht, so sucht mein Auge immer noch nach gewissen Herstellern, die nun aber leider von der Bildfläche verschwunden sind. Dann macht sich schnell eine gewisse Trauerstimmung breit, denn so manch positive Erfahrungen ist nicht wiederholbar, stattdessen ist man genötigt, neue “Brands” zu kaufen – die zwar nicht automatisch schlecht(er) sein müssen, mit denen man sich aber nicht wirklich identifizieren kann. Kürzlich träumte ich von einem Computerladen, in dem unzählige Abit-, Epox- und Soltek-Kartons im Regal lagen …