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Orthys Facebook-Security-Guide 2012

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Wer nicht mehr preis geben will, als er muss, wer wissen will was Facebook über ihn verrät, für den ist dieser Guide gedacht. Die größte Datensicherheit ist es, gar kein Facebook zu verwenden. Die hier genannten Tipps und Einstellungen schränken teilweise die Funktionalität von Facebook sehr stark ein. Dies muss Dir bewusst sein.

 

 

Grundsätzliches

Die 10 einfachen Grundregeln für Facebook

1. Nutze keinerlei Facebook-App

Nicht in iOS (iPhone, iPad, iPod) nicht in Android, nicht für den Desktop. Jede App(likation) verlangt Zugriffsrechte. Es gibt in dieser Hinsicht zu viele “böse Buben”. die offizielle Facebook-App verschickt das gesamte Adressbuch deines Telefons an Facebook. So viel dazu.

2. Nutze keinerlei Apps in Facebook

Soziale Spielchen sind toll, Geburtstagskalender sind toll, Glücksnüsse sind sicher auch irgendwie toll, Farmville ist toll, Cafes sind toll… alles toll toll toll. Und ganz toll, viele Sicherheitslücken. Mal absichtlich, mal nicht.

3. Was Du nicht auf Facebook publizierst hat keiner, was Du dort publizierst hat jeder

Bis Du die Sicherheitseinstellungen anpasst,  ist das Fakt. Danach hat es Facebook. So lange ich nicht mit Marc Zuckerberg verheiratet bin, würde ich dem Frieden nicht trauen.

4. Facebook ist wie Autofahren

Reinsetzen, Kupplung treten Schlüssel rum und Gas geben kann jeder  – geht nur nicht lange gut. Wrklich Facebook bedienen ist ein Lernprozess. Und das ist nicht die Kenntnis der neuesten coolen Apps oder Features, sondern deren Vor- und Nachteile kennen und einschätzen können. Soziale Netzwerke sind eine relativ neue Lebensart. Sie haben ihre Vorteile, aber auch große Nachteile. Letztlich jedoch sollen sie nur als Medium dienen.

5. Facebook ist ein Misthaufen

Die meisten Dinge in Facebook sind nicht sozial, oder sehr sozial – je nach Lesart. Die Teilnahme an diesem Netzwerk verpflichtet. Zur Kontrolle dessen, was über Dich publiziert wird zum Beispiel. Zu viele Kiddies, Trolle und Stalker.

6. Soziales Netzwerken hat Aussenwirkung

Du hast nur Deine Familie und engsten Freunde in der Freundesliste? Du hast Deine Privatsphäre-Einstellungen fest im Blick? Dieser Report ist nicht unbedingt etwas für Dich. Mehr lockere Prosa. Alle anderen sollten ein Bewustsein für die Wirkung von Facebook auch in das richtige Leben entwickeln. Die Welt will, aber muss nicht alles wissen.

Ein Zweitaccount der zeigt, was andere sehen (Freunde und Fremde) kann helfen.

7. Es gibt keine rechtsfreien Räume

Extremistische Inhalte, Mobbing und Urheberrechtsverletzungen. Facebook kontrolliert selbst, aber mit mäßigem Erfolg. Doch längst haben Anwälte die Spur der Sozialen Netzwerke aufgenommen. Also egal was Du publizierst, seie Dir sicher, dass es Dir gehört. Das gilt auch umgekehrt. Du kannst Dich wehren! Die Gesetze von Recht und Anstand gelten auch in Facebook.

8. Deine Daten gehören Facebook

Lies die Nutzungsbedingungen! Bilder und Videos gehören Facebook. Sie sind Eigentum von Facebook. Auch Bilder von Deinem Gesicht!

9. Ein soziales Netzwerk reicht

Das ist unumwunden derzeit Facebook. Die größte Community, die einfachste Bedienung.

10. Wenn Du bestimmte Dinge im richtigen Leben nie sagen würdest, warum tust Du es dann auf Facebook?

Nicht jeder Freund ist auf Facebook, und nicht jeder Facebook-Freund ist ein guter Freund. Achte, wie im richtigen Leben darauf, wem Du was sagst!

Facebook ist das Gegenteil von Anonym. Während sich manche Menschen mit Anonymisierungssoftware herumschlagen, ist Facebook Hedonismus. Und von anonymem Hedonismus habe ich noch nie gehört.

9 Gedanken zu „Orthys Facebook-Security-Guide 2012“

  1. Du kannst ihm ja Ende August IRL einen Ringfingerknochen zum Fraß anbieten.

    Twitter ist im Grunde nicht so brutal, da Twitter (noch) nicht wirklich viel wissen will und das Netzwerk mehr über die Inhalte (Tweets) wächst.

    Bedenklicher finde ich dann schon die Tendenzen beim Online-Einkauf sowie diverser Cloud-Dienste.

    PCO

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